Hier ist gerade Ortszeit 5:50 AM und ich bin vor etwa 9 Stunden in Las Vegas angekommen.
Nach dem Kofferpacken ging es morgens um 6:50 in Hamburg los, auf dem ersten Flug nach Brüssel habe ich schon versucht, ein wenig zu schlafen. In Brüssel angekommen war ich erst mal übermüdet genug, um direkt 3x eine falsche PIN ins Handy einzugeben. So hab ich wenigstens meine Ruhe und eine Ami-SIM-Karte hab ich mir auch gekauft:
(001) 153 057 123 30 ist meine Handynummer hier, beim Anrufen bitte auf Zeitverschiebung achten
Von Brüssel ging es weiter nach Philadelphia, die meiste Zeit hab ich geschlafen. Nach vier Stunden Wartezeit ging dann nochmal ein 4,5h Flug nach Vegas. Dort angekommen gab es erstmal dickste Warteschlangen am Taxistand des Flughafens, weil unendliche Horden in die Stadt einfallen wollten. Der Weg zum Hotel war perfekt, weil er über den halben Strip und damit an jeder Menge bekannter Casinos vorbeiging. Die waren alle noch mal ein gutes Stück gigantischer als angenommen.
Mein Plan für den ersten Tag war es, möglichst viel vom Strip zu sehen und alle Bananenspiele, auf die man im Verlauf des Vegasurlaubs Lust bekommen könnte, mal mit kleinen Bets (und Players Card) anzutesten, um danach genug davon zu haben.
Nach Checkin (wieder infi Schlangen) und Dusche im Hotel musste ich ein paar Hände 3 Card Poker spielen, die Promo war zu verlockend . Nach ein paar Runden mit 5$ Bets und schwer verständlichen Regelerklärungen der Dealerin bin ich genau +/-0 rausgegangen.
In Downtown sieht es ungefähr so aus:
Dort waren die drei Österreicher schon am Craps-Automat im Binions, der mit dicken Schaumstoffwürfeln unter einer Glasscheibe funktionierte. Die Regeln sind mir aber zu kompliziert und anscheinend war der Automat eh nicht so rentabel, also sind wir auf das Glücksrad umgestiegen, bei dem ich 50$ gelassen habe. Weiter gings ins D-Casino, in dem wir ein paar Hände Blackjack gespielt haben. Nach einem riesigen Long Island und ein paar Bier war ich auch schon gut angetrunken und die Floor-Supervisorin war sichtbar überglücklich, einem betrunkenen Deutschen eine Players Card ausstellen zu können
Beim Blackjack wechselten sich die Dealerinnen mit Blackjack geben und Gogo dancen zwischen den Tischen ab und obwohl unsere letzte Dealerin aussah wie Sasha Grey in jungen Jahren, hatte ich hier nach 40$ Loss auch genug.
Mit Jens habe ich mir noch das Ende einer Open Air Show auf der Fremond Street angeschaut. Die Ösis hatten heute ihren letzten Abend in Vegas und vom D gings dann ins Planet Hollywood, in dem Sie eine Suite im obersten Stockwerk gebucht hatten
Gegen drei habe ich dann noch Lust auf eine Runde Poker bekommen, nachdem ich noch anstandshalber 30$ in einer Slot-Machine versenkt habe, um alle Quatschgames durch zu haben. Im Planet Hollywood liefen zu der Zeit noch fünf oder sechs 1/2 Holdem- und ein 1/2-Omaha-Cashgame-Tisch. Der sah auch ganz juicy aus und ich hab mich mit dem Minimum (100$) eingekauft. Nach etwa zwei Stunden waren das nach ein paar gut gezockten Händen und zwei saftigen Holds gegen einen älteren Asiaten 475$, als der Tisch sich auflöste.
Damit habe ich nicht nur den ersten Tag im Plus abgeschlossen, sondern auch gemerkt, dass die Casino-Games echt keinen Spaß machen. Mit meinem Spiel am PLO-Tisch war ich auch sehr zufrieden und bin jetzt richtig wild auf die erste richtige Poker-Action.
Jetzt geh ich erst mal schlafen und je nach Aufwachzeit spiele ich entweder ein erstes kleines Turnier (z.B. um 16 Uhr das 130$ Turbo Deepstack im Caesar’s) oder wieder ein bisschen Cashgame. In meinem Hotel (Imperial Palace) gibt es offenbar schon ab 8 Uhr morgens die ersten Pokertische (2/4 Limit though).
Wichtig ist auch noch, auf einen soliden Schlaf zu kommen, um am Samstag im ersten WSOP-Turnier fit zu sein.
yeah more gambo stories! keep it up und gl at the tables
yoyo, viel erfolg bei den ersten tourneys. keep stacking those noobs and rub it on your titties. http://www.youtube.com/watch?v=txpcAfgrpEQ